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Geschichte

KURZRÜCKBLICK


DIE PROJEKTENTSTEHUNG UND DIE LETZTEN PROJEKTE


2006:

3-monatiger Aufenthalt in Bangladesch durch Francis Charvet, erster Kontakt mitProdip und Monica Roy und ihrer damaligen Schule


Bis 2012

Jährliche Unterstützung der Schule durch Francis Charvet und Freunde


2012:

Bedrohung, Erpressung, Vertreibung der Familie Roy durch muslimische Führungspersonen mit Auflösung der Schule. Reise nach Bangladesch (Francis und Jeannine Charvet und Simon Georg): Kennenlernen der Situation, Entstehung Idee einer neuen Schule


2012/2013:

Gründung des Verein blessed Foundation in der Schweiz


2012-2014:

Erfolgreiche Spendensammlung für erstes Teilziel


2015:

Landkauf in Bangladesch, Bau der ersten drei Schulzimmer, Start des ordentlichen Schulbetriebes. Besuch des Projektes wärend verschiedenen Phasen, durch am Projekt beteiligte Personen aus der Schweiz


2016-2017:

Bau eines zusätzlichen Klassenzimmers, welches auch als Gebetsraum gebrauchtwerden kann, Versorgung der ganzen Schule mit Strom und Licht sowie Bau einesgedeckten Korridors vor den Schulzimmern. Zusätzlich wurde der Schulweg aufunserem Grundstück zum Schutz vor Hochwasser erhöht.


2018/2019:

Bau eines zusätzlichen Gebäudes mit einer Wohnung für die Leiterfamilie vor Ort,neue Toilettenanlagen für die Schüler, Büro, Computerraum, ein Gästezimmer mit WC für Besucher, sowie eine Grundwasserpumpe und einen grossen Wassertank. Das Gebäude wurde so konzipiert, dass wir bei Bedarf ein weiteres Stockwerk aufbauen können.


2020:

Coronapandemie und Soforthilfe durch Schulungen, Gesundheitsprävention, medizinische Checks und zur Verfügungstellung von Masken und medizinischem Material.


2022:

Ende der Coronabeschränkungen, zurück zum normalen Schulbetrieb

Detaillierter Rückblick über die letzten Jahre

Es wurde besucht, gegründet, gebaut, entwickelt, geholfen und vieles mehr.

Unterricht zu Hause & Gesundheitsprävention für die Schulkinder & Eltern

HOME SCHOOLING


Da die Schulen in Bangladesch lange geschlossen waren, hat die Blessed School entschieden, dass die Lehrer die Schulkinder zu Hause besuchen und unterrichten, selbstverständlich unter Berücksichtigung der Schutzmassnahmen. Die Prüfungen des ersten Semesters wurden ebenfalls zu Hause durchgeführt.

Die Kirchenaktivitäten wurden unter Einhaltung der Schutzmassnahmen wieder aufgenommen: Das Freitagsgebet und Sonntagsgottesdienste (in Shekpara & Baldipur) werden wieder durchgeführt, jedoch dürfen wenig Leute teilnehmen.


Das Team vor Ort berichtet, dass Bangladesch in einigen Landesteilen seit über einem Monat mit Überschwemmungen zu kämpfen hat.

Viele Häusern wurden zerstört. Die Blessed Church und School bittet um euer Gebet hierfür und auch für die Coronasituation.


Die Blessed Church und School hat nun Aktivitäten gestartet zur Gesundheitsprävention. Die Kinder lernen, wie sie sich korrekt die Hände waschen und desinfizieren. Die Eltern der Schulkinder werden beraten, wie sie die Gesundheit von sich und ihren Kindern beibehalten können.

Soforthilfe aufgrund COVID19


HYGIENE & MASKEN


Nirgends trifft COVID19 die Menschen so hart, wie in armen Ländern wie Bangladesch. Viele haben ihren Job 

verloren und ganzen Familien fehlt es an Essen, Hygieneartikeln usw.

Im Juli 2020 konnten wir ganze Familien, insgesamt rund 2'000 Menschen aus ärmsten Verhältnissen, 

im Umkreis unseres Werkes in Bangladesch mit Essen und lebenswichtigen Artikeln und Masken versorgen. Aber das ist erst der Anfang...

Ein Wohngebäude für die Mitarbeiter

LEITER UND PASTOREN MIT NEUEM ZUHAUSE


Im Mai 2019 konnte das Wohngebäude fertiggestellt und eingeweiht werden. Einen riesengrossen Dank an alle Spender!


Ohne euch wäre es nicht möglich gewesen das Wohnhaus für die Leiterfamilie und ein weiteres Pastorenpaar zu realisieren.


Bau des Wohngebäudes


Dank grosszügiger Unterstützung konnte 2018 und 2019 das 3. Projektziel, der Bau des Wohngebäudes vollzogen werden!


Dieses Bauprojekt beinhaltete den Bau eines zusätzlichen Gebäudes mit Büro, Computerraum, einer einfachen Wohnung für die Leiterfamilie vor Ort,

ein Gästezimmer mit WC für unsere Besuche, neue Toilettenanlagen für die Schüler sowie einer Grundwasser-Pumpe und einem grossen Wassertank.

November 2017: Stefanie Holzer besucht erneut die Blessed School & Church


EIN PAAR WORTE VON STEFANIE...


Erneut hat mich meine Sehnsucht für zwei Wochen nach Bangladesch gezogen. Es war toll zu sehen, wie die Schule und die Kirche in den letzten 2 1/2 Jahren gewachsen ist und was sich alles verändert hat!

Als ich dort war zählte die Schule 100 Kinder. Für diese begannen gerade die Jahresprüfungen. Das Schuljahr geht in Bangladesch immer im Dezember zu Ende. Vor allem Kinder aus armen Familien werden aufgenommen.

Anhand von Bildern und Kommentaren möchte ich euch berichten, was ich erleben durfte!

Alpha Kurs

Ich hatte die Gelegenheit den Alpha-Kurs, einen Glaubenskurs, in der Blessed Church vorzustellen. Sie waren begeistert und möchten bald einen Kurs starten.

Fondue in Bangladesch

Habe Fondue aus der Schweiz mitgebracht :-) Das war schon sehr ungewohnt aber sie fanden es lecker

Ein wichtiger Kurs für Mädchen


Anfangs 2017 hat die Blessed Church einen Kurs für Mädchen gestartet, welcher 16 Wochen andauert. Im Kurs geht es um Frauenrechte, Ernährung, Hygiene. Die Mädchen werden ermutigt, nicht schon mit 13 Jahren zu heiraten. Es wird Ihnen den Wert als Frau vermittelt.

Hilfe nach Überschwemmungen & übernatürliche Heilung


Vor drei Monaten wurden einige Gebiete in Bangladesch überschwemmt. So auch einige Dörfer bei Birrol, drei Stunden von dem Ort, wo sich die Blessed Church befindet, entfernt. An einem Tag besuchten wir den Ort und konnten durch Spenden den Familien Decken und Nahrungsmittel bringen. Wir haben auch für die Leute gebetet. Eine Frau hatte starke Schmerzen in einem Arm und wurde von Gott geheilt!!!


Eindrücke aus dem Leben der Menschen


Zum Schluss noch ein paar Eindrücke aus dem Leben der Menschen in Bangladesch. Die Zeit bei der Blessed School & Church war für mich ein riesengrosses Geschenk. Ich durfte sehr viel Herzlichkeit, Gastfreundschaft und Dankbarkeit von Pastor Prodip und den Einheimischen erfahren! Herzlichen Dank dafür! Ein Stück von meinem Herz ist in Bangladesch geblieben.


2017: Das 2. Bauprojekt


Die Finanzen waren generiert und der erweiterte Bau konnte losgehen. Es wurde eine zweite Toilette gebaut, einen Korridor vor der Schule, ein Vordach vor den Klassenzimmern und die ganze Schule wurde mit Elektrizität versorgt

Oktober 2015: Blessed Gründer Simon Georg und Sarah Georg (ehem. Zingg) besuchen die Blessed School & Church


SO HABEN WIR UNSER BESUCH ERLEBT...


Seit wenigen Monaten ist die Blessed School am Laufen und wir durften mit eigenen Augen sehen und erleben, wie leidenschaftlich die Leiter vor Ort die Schule führen und die finanziellen Mittel verantwortungsbewusst und gezielt eingesetzt werden.


Prodip Roy und seine Frau Monica sindwunderbare Gastgeber. Wir wurden sehr herzlich willkommen geheissen und durften eine schöne, wenn auch intensive Zeit, in Bangladesch erleben.

Unsere Aufgabe war es, vor Ort zu überprüfen, wie die Gelder aus der Schweiz eingesetzt und die von uns geplanten Projekte umgesetzt wurden. Wir führten viele Gespräche, wie wir das Projekt zukünftig erweitern und die Bildung der Kinder vor Ort gewährleisten können.


Nicht zuletzt durften wir aber auch die Kinder und Leiter vor Ort mit praktischen Dingen, wie Regen/Sonnenschirme, Schulrucksäcke, Schreibmaterial und Schoggi ;), beschenken. Das Leuchten in den grossen schwarzen Augen und die spürbare Dankbarkeit war unser ganz persönliches Bangla-Highlight.

Mai 2015: Stefanie Holzer reist zur Blessed School und Blessed Church in Bangladesch


VOLLER MUT INS FREMDE LAND...


Im Mai dieses Jahres reiste ich für einen Monat zu Familie Roy nach Boldipukur in Bangladesch. Per Facebook habe ich mit Pastor Prodip Datum und Uhrzeit abgemacht, zu welcher er mich am Flughafen abholen sollte. Ich hoffte sehr, dass er da sein würde, sonst wäre ich verloren gewesen in Dhaka ;-) Natürlich ist Prodip zuverlässig und sogar ein Freund ist mit ihm 8 Stunden Bus gefahren, nur um mich abzuholen!

Ich wurde sehr herzlich aufgenommen von Familie Roy! Sie haben einfach alles für mich gemacht! Selbst ihr Bett haben sie mir gegeben und 2 Personen haben auf dem Boden geschlafen!

Hier leben sehr viel unterschiedliche Menschen nahe beieinander:


Stammesvölker, Moslems, Christen, Hindus, Menschen im Slum. Die Menschen leben, soweit ich dies beobachten konnte, freundlich untereinander. Mit Pastor Prodip und Monica haben wir oft Familien in den umliegenden Dörfern besucht, welche uns sehr herzlich empfangen haben.


Auf dem Bild sieht man die einfachen Häuser, in welchen in die Leute leben - aus Blech und geflechtetem Bambus.

Nicht weit weg von Familie Roy gibt es einen Slum, welcher 4.5 km lang ist und in welchem 350 Familien leben. Diesen haben wir auch besucht. Einige Kinder aus diesem Slum gehen in die Blessed School!

EIN EINFACHES LEBEN


Das Leben in Bangladesch ist ganz anders als in der Schweiz. Das heisst - einfacher. Wie ihr oben sehen konntet auch viel ärmer.


Es gibt keine Waschmaschine. Alles wird von Hand gewaschen. Es gibt kein Warmwasser, kein Wasser im Haus. Es gibt meist ein Quelle vor dem Haus, wo das Wasser zuerst hochgepumpt werden muss!


Hier kochen die Menschen auf dem Feuer, meistens auf dem Boden. Fast jeden Tag gibt es Stromausfall. In einem Dorf in der Nähe gibt es überhaupt keinen Strom.


Die Leute in Boldipukur sprechen entweder bengalisch oder eine Stammessprache. Einige wenige Sätze bengalisch habe ich gelernt, war jedoch schnell mit meinem Latein am Ende. So habe ich oft Bilder von meiner Familie und aus der Schweiz gezeigt :-) Das fanden sie sehr spannend.

Die meisten Menschen in Boldipukur leben von der Landwirtschaft: 60 % vom Land in Bangladesch ist Ackerland.Angebaut wird vor allem Reis, Mais, Tee und Zuckerohr.

Meine Motivation

nach Bangladesch zu gehen, war Familie Roy, die Schule zu besuchen und eine fremde Kultur kennen zu lernen. Unerwartet konnten wir einige Projekte während meinem 1-monatigen Aufenthalt machen. Hier haben wir den den Schulkindern gezeigt, wie sie ihre Zähne putzen können. Auch mit den Kindern im Slum haben wir die Zähne geputzt. Viele von ihnen haben keine Zahnbürsten und putzten sich die Zähne mit einem Baumstäckli.

Auf Wunsch habe ich einige Mal Englisch für Jugendliche "unterrichtet". In der Schule lernen die Kinder Englisch. Die Aussprache ist jedoch schwierig für sie. Deshalb haben wir vor allem daran gearbeitet. Diese Aufgabe war eine Herausforderung für mich, da mein Englisch sich in Grenzen hält..

Die Sonntagsschule war gestaltet aus Bibelgeschichten, Singen, Basteln und Spielen. Beim Spielen mit den Kindern war die Sprache hat sich die Sprachbarriere oft in Luft aufgelöst und wir hatten einfach Spass zusammen.

Schule streichen

Extrem toll, jedoch auch extrem viel Arbeit bedeutete es, die Schule zu streichen.

Viele Dorfbewohner haben einfach mitgeholfen! 5 Tage hat es gedauert um die Schule zu streichen. Das zuerst Wände abschleifen, mit Wasser abspritzen, Grundierung und dann 2x Farbe drauf!

Nach einem Monat hab ich die Menschen dort richtig lieb gewonnen, wir haben viel zusammen erlebt! Danke für all das Gute, dass ihr mir getan habt und für die vielen schönen Momente!